Golf: Die Trainerstunde

Golftrainer

Golf: Die Trainerstunde

Früher hatte Golf den Ruf, nur ein Sport für die zu sein, die sich die teuere Ausrüstung leisten konnten. Nach und nach allerdings ist die Masse auf dieses Spiel aufmerksam geworden und heute ist Golf ein Sport, den sich eigentlich jeder leisten kann.

Eines ist jedoch richtig, guter Golfunterricht ist nicht preiswert. Daher denke ich, wir sollten ein paar Faktoren kennen und ein paar Überlegungen anstellen, ehe wir uns zu einem Golfunterricht entschließen.

Nehmen wir einmal an, eine Golftrainerstunde ware eine beliebige Ware, die Sie einkaufen möchten, ich habe hier eine Liste von Tipps zusammengestellt, die es Ihnen einfacher machen sollen:

1. Budget
Bevor ein zukünftiger Möchtegern-Tiger-Woods sich in Golfstunden verfängt, sollte er sich einen Etat einrichten, der seinen tatsächlichen finanziellen Gegebenheiten entspricht.

Das Honorar für eine Trainerstunde kann sehr unterschiedlich sein, es ist also klug, sich vorher zu erkundigen und Vergleiche anzustellen. Beachten Sie auch, dass es Golftrainer gibt, bei denen eine Unterrichtsstunde nur 25 oder 30 Minuten hat. Fangen Sie also nicht mit dem besten und teuersten Lehrer schlechthin an, vielleicht reichen da ein paar Trainerstunden, wenn Sie in der Profiliga spielen.


2. Was sind Ihre Vorlieben
Eines sollte klar sein, wenn Sie eine individuelle Golfstunde Einzelunterricht nehmen wollen, kalkulieren Sie bitte eine höhere Ausgabe ein, wie in einem Viererunterricht oder einer Gruppenstunde.

3. Stecken Sie Ihre Ziele im Golf
Teure Trainerstunden können wirklich den alles entscheidenden Unterschied in Ihrem Spiel ausmachen. Es macht allerdings nur Sinn, hier teueres Geld zu investieren, wenn man die Informationen aus dem Unterricht auch anzuwenden und zu nutzen weiß.
Ich denke, es ist wichtig, dass sich die Idee mit den Trainerstunden und die selbst gesteckten Ziele im Golfspiel irgendwo treffen.


4. Verschiedene Arten von Golfstunden
Golfstunden können entweder als Privatunterricht oder aber auch im Gruppenunterricht oder vielleicht – wie in den USA – in Golfschulen erteilt werden. Jede Unterrichtsart hat für den Golfanfänger Vor- und Nachteile. In größerer Gruppe ist die Zeit für den Einzelnen begrenzt, aber man spart Geld ein, außerdem bekommt man natürlich die Probeschwünge und Anweisungen mehrfach mit, kann beim Nachbarn noch mal zuschauen und mitüben. Individualstunden sind teurer, kürzer in der Zeit aber auch für den Schüler sehr viel intensiver.

Private Golfstunden werden meist über einen längeren Zeitraum vereinbart, also der Basisunterricht in Golfschulen.

5. Schauen Sie sich um
Nicht alle Golfstunden sind gleich gut. Jeder Lehrer unterrichtet anders. Deshalb ist es wichtig, zu vergleichen, mit dem Trainer vielleicht ein Gespräch zu führen und sich dann für den Unterricht zu entscheiden oder nach einem anderen Trainer Ausschau zu halten. Wenn Sie sich von Anfang an mit dem Trainer nicht „auf einer Wellenlänge“ fühlen, wird sich das später im Unterricht widerspiegeln.

Um für Ihren Einstieg in den Golfsport nicht unnötige Kosten zu produzieren, denke ich, werden diese Hinweise hilfreich sein. Der Trainer Ihres Vertrauens wird Ihr Golfspiel maßgeblich positiv beeinflussen.